AfA-Jahreshauptversammlung in Hannover
Jahreshauptversammlung am 10. März 2007 in Hannover – Ergebnis der Vorstandswahl – Perspektiven für die AfA
Die Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen (AfA) fand am 10. März 2007 in Hannover statt.
Bei den Vorstandswahlen wurden Herr Albrecht Wendenburg als Vorsitzender und Herr Hans Berckemeyer als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Claus-Christian Kühne als Schatzmeister, Erimar von der Osten als Schriftführer und Ludolf Freiherr von Oldershausen als weiteres Vorstandsmitglied wurden ebenfalls wieder gewählt.
Nachdem die großen Prozesse auf nationaler Ebene und vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg verloren sind, setzen die gut 1000 Mitglieder der AfA nun auf zwei Bemühungen: auf internationaler Ebene und in der Verbesserung von Detailregelungen. Im internationalen Bereich sehen sie eine Chance in der amerikanischen Helsinki-Kommission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Seit Jahresbeginn sei im amerikanischen Senat und damit verbunden in der amerikanischen Helsinki-Kommission eine neue Haltung gegenüber Menschenrechten zu spüren, die nicht wie früher allein auf amerikanische Interessen setze. Ein Schwerpunkt des Einsatzes sei der Schutz des Privateigentums überall; dabei seien Sachkunde und Interesse beim Ausschuss für die Opfer der “Bodenreform” der Jahre 1945 bis 1949 bemerkenswert. Nun gilt es, den Ausschussmitgliedern möglichst zahlreiche individuelle Enteignungsschicksale zur Kenntnis zu bringen.
Weiterhin gilt es, die Kontakte zu den Entscheidungsträgern in Politik, Ministerien und Medien zu pflegen und auszubauen, um das Thema des Enteignungsunrechts nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und in einer “Politik der kleinen Schritte” Verbesserungen für die Betroffenen zu erwirken.